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In der griechischen Antike entwickelte sich durch die genaue Beobachtung der lebenswichtigen Naturprozesse als tragendes Erklärungsmodell die Lehre von den vier Elementen und daraus die Vier-Särfte-Lehre (Humoralmedizin). Dieses Konzept vermochte erstmals die Zusammensetzung des menschlichen Körpers, sein Funktionieren und Erkranken duch das Zusammenwirken von vier Säfteprinzipien Blut, Gelbgalle, Schwarzgalle und Schleim zu erklären. Diese Wirkprinzipien beeinflussen überdies den Konstitztionstypus und die Anfälligkeit eines Menschen, als auch die Art und Weise der Therapie und der verordneten Heilmittel.

Der humoralmediziische Therapeut besitzt auf dieser Basis ein passendes Diagnose- und Therapiekonzept. Dementsprechend ist er bestrebt, die im Körper wirkenden Prinzipien in richtiger Mischung zu halten und allfällige Ungleichgewichte zu korrigieren.

Hippokrates (460-377 v. Chr.) und Galen (129-199 n. Chr.) gelten als wichtige Begründer dieses Modells und verfassten dazu unzählige medizinische Schriften, welche bis weit in die Neuzeit hinein die abendländische Medizin bestimmten.
Nach dem Zerfall des römischen Reiches waren die Araber (zB. Avicenna 979-1037) massgeblich an der Erhaltung und Weiterentwicklung des medizinischen Wissens beteiligt.

Die alten Heiltraditionen gingen dann für lange Zeit unter. Erst im 18. Jahrhundert schlugen herausragenden Persönlichkeiten wie Hufeland, später Aschner und Broy eine bereichernde Brücke zu der neuzeitlichen Natrurheilkunde, ohne das Erfahrungswissen der alten Lehren zu verdrängen.

In der Humoralmedizin spielt die Lebensführung und die Ernährung eine zentrale Rolle.

Diagnostische Möglichkeiten sind:
- Inspektion, Anamnese
- körperliche Untersuchung
- Augendiagnostik
- Pulsdiagnostik
- Zungendiagnostik

Traditionelle Therapieverfahren sind:
- Bewegung
- Heilpflanzenkunde, Spagyrik, Gemmotherapie
- Ernährung
- Massage und andere manuelle Techniken
- Ausleitungsverfahren wie Schröpfen u.a.